Glege Technische Bildung      ...mal eben verstehen  :-)
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    Welche Weiterbildung für wen?      
     
   
Mitarbeiter mit elektrotechnischer Ausbildung:
  • Befähigte Person zur Prüfung ortsveränderlicher und ortsfester Betriebsmittel

Mitarbeiter ohne elektrotechnische Ausbildung:
  • Elektrotechnisch unterwiesene Person
    - arbeitet unter Verantwortung einer Elektrofachkraft
     
  • Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
    - führt im Zusammenhang mit dem Beruf die vom Betrieb festgelegten elektr. Tätigkeiten aus
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    EuP oder EFKffT?      
     
   
EuPs führen im Zusammenhang ihrer eigentlichen Aufgabe elektrotechnische Arbeiten mit geringem fachlichen Anspruch aus. Diese Tätigkeiten werden von der verantwortlichen Elektrofachkraft kontrolliert. Weiterhin wird eine Unterweiseung als EuP verlangt, wenn sich die Person in der Nähe spannungsführender Teile aufhält, um beispielsweise Messwerte abzulesen.

EFKffT arbeiten eigenverantwortlich beispielsweise als Servicekraft beim Kunden. Auch hier ist der elekrotechnische Anteil nur im Verbindung mit der eigentlichen Aufgabe zu sehen. So kann ein Techniker eine Produktionsanlage aufbauen und in desem Zusammenhang auch Motoren anklemmen. Die geforderte Zeit zur Qualifizierung betr&äuml;gt nach dem DSGUV-Grundsatz 303-001 zwei Wochen allgemeine fachliche Ausbildung und anschließend noch eine betriebsinterne Fachausbildung. Die Aufgaben des EFKffT müssen schriftlich in einer Bestellurkunde dokumentiert werden. Die Anzahl und Art der Tätigekeiten sind gesetzlich nicht vorgegeben. Hier muss sinnvoll abgewogen werden. Denn es gilt: Eine EFKffT kann nicht als Elektriker eingesetzt werden, sondern die elektrotechnischen Aufgaben sind nur berufsbegleitend.
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    Häufig gestellte Fragen      
     
   
Wer darf nach DGUV prüfen?
Wichtige Grundlage zur Frage, wer darf was prüfen, bieten die Technischen Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1111 (Gefährdungsbeurteilung), TRBS 1201 (Prüfung von Arbeitsmitteln) und TRBS 1203 (Befähigte Person). Grundsätzlich muss die prüfende Person nachweisen können, dass sie hinreichende Kenntnisse über das zu prüfende Gerät besitzt.

Darf ein Mitarbeiter nach einer Qualifizierung zur EFKffT auch nach DGUV prüfen?
Hier ist zu trennen zwschen "Befähigte Person" und "EFKffT":
1. Prüfen darf eine sogenannte "Befähigte Person". Dieses ist eine gesetzliche Anforderung basierend auf der Betriebssicherheitsverordnung und genauer definiert durch die "Technischen Regeln für Betriebssicherheit" TRBS 1203. Die "Befähigte Person" steht nicht in Zusammenhang mit einer Berufsbezeichnung oder Ausbildungsstufe. Die "Befähigte Person" muss in der Lage sein, glaubhaft nachzuweisen, dass sie aufgrund Ihrer Ausbildung, Kenntnis der Normen und zeitnaher Tätigkeit bestimmte Geräte soweit beurteilen zu können, dass ein sicherer Betrieb des Gerätes und damit die Sicherheit von Menschen, die mit diesem Gerät in Wechselwirkung stehen, beurteilen zu können. Das bedeutet, dass ein ausgebildeter Elektriker, der in diesem Beruf arbeitet und somit über die aktuellen Normen informiert ist, beliebige ortsveränderliche Geräte prüfen darf. Dagegen dürfen beispielsweise Servicekräfte für Kaffeemaschinen auch nur Kaffeemaschinen und keine anderen Betriebsmittel prüfen. Für die rechtssichere Organisation sollte die Prüfperson Kenntnisse über den vorgeschriebenen Prüfumfang (abhängig vom Prüfling und Schutzklasse), Prüffristen und Prüfprotokolle besitzen.
2. Die "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" führt bestimmte, festgelegte elektrotechnische Aufgaben selbständig aus. Festgelegte Tätigkeiten sind gleichartige, sich wiederholende Tätigkeiten, die nur im Zusammenhang mit der eigentlichen Tätigkeit stehen und nicht die Tätigkeit selbst beschreiben.
Beispiel 1: Ein Mitarbeiter darf als EFKffT NICHT für sämtliche Aufgaben eines Betriebselektrikers eingesetzt werden.
Beispiel 2: Ein Heizungsmonteur darf mit einer Qualifikation zur EFKffT nach der Installation einer Heizungsanlage die Heizungssteuerung an das Stromnetz anschließen.
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